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28. Oktober 2012
Sergej Lochthofen stellt sein neues Buch "Schwarzes Eis" vor


 
Der deutsche Kommunist Lorenz Lochthofen flieht vor den Nazis in die Sowjetunion. Dort wird er vom Geheimdienst in den Gulag nach Workuta verbannt und überlebt. Nach der Verbannung kehrt er nach Deutschland zurück, zunächst nach Gotha dann nach Sömmerda, wo er zum Chef von 100.000 Mitarbeitern im Sömmerdaer Motorenwerk aufsteigt. „Schwarzes Eis“ handelt von einem Mann, der in den blutigen politischen Glaubenskämpfen des 20. Jahrhunderts seinen Idealen treu bleibt, obwohl sie ihn fast das Leben kosten. Mit Erfindungsreichtum, Humor und der Hilfe des Zufalls kommt Lorenz Lochthofen durch – ohne zu verbittern. Schicksalsschläge und unerklärliche Wendungen, Liebe und Verlust, Aufbruch und Enttäuschung, Willkür und Grausamkeit: Sergej Lochthofen erzählt das Leben seines Vaters wie einen packenden, tatsachengestützten Roman – einen Lebensroman.
„Diese Dokumentation vom Glück eines deutschen Kommunisten, im Gulag zu überleben und in der DDR nicht zu verzweifeln, diese Dokumentation ist mehr als ein journalistisches Meisterstück, es ist eine Erzählung, die über den Tag hinausweist“ - Paul-Josef Raue, Thüringer Allgemeine vom 20.09.2012, S. 3. (Die ganze Buchbesprechung finden Sie als beigefügte PDF)
Sergej Lochthofen ist Journalist. Geboren 1953 in Workuta (Rußland) kam er als Fünfjähriger mit den Eltern in die DDR, wo er eine russische Schule besuchte; er studierte Kunst auf der Krim und Journalistik in Leipzig. Von 1990 bis Ende 2009 verantwortete er die Zeitung Thüringer Allgemeine. Das Medium-Magazin wählte ihn zum regionalen „Chefredakteur des Jahres“. Fernsehzuschauer kennen ihn als „Stimme des Ostens“ im ARD-Presseclub oder der Phoenix-Runde.

"Schwarzes Eis" ist am 21.09. im Rowohlt-Verlag erschienen


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